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115 742.6 |
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| Die Musik aus der Welt des Horrors ... |
| Produktionsdaten: |
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| Covergestaltung: |
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Das Cover besteht aus den Hauptmotiven der ersten zehn Folgen dieser Serie. Bei der hier vorgenommenen Aufteilung ergab sich offenbar die Notwendigkeit, kleinere Lücken in Kauf zu nehmen. So wurde der Collage des LP-Covers ein Motiv hinzugefügt, das nicht von den Titelbildern der »H.G. Francis«-Serie stammt: eine schreiende Frau. |
| Musik I: |
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Die auf dem Cover angegebenen Namen der Musikstücke wurden in Hinblick auf die Gruselserie gewählt und entsprechen sehr
wahrscheinlich in keinem einzigen Fall dem wirklichen Titel. Soweit die Nummern von Casten Bohn stammen, sind die
tatsächlichen Titel bekannt, die der Orchesterwerke von »Betty George« (eines der üblichen EUROPA-Pseudonyme),
nicht.
Seite 1:
= »Frankenstein & Dracula (Part 1)« (Bohn)
= »Guitarrero Come Down (Part 1)« (Bohn)
= »Eva's Decision (Part 1)« (Bohn)
= »Miles Smiles Ahead« (Bohn)
= »Areacode 212« (Bohn)
= Originaltitel unbekannt (»Betty George«)
= »Frankenstein & Dracula (Part 2, slow)« (Bohn)
= »Flaggio Let Me Be Like I Am (Part 1)« (Bohn)
= »Kinda Sad And Sometimes Too« (Bohn)
= Originaltitel unbekannt (»Betty George«)
Seite 2:
= »Function Proof« (Bohn)
= »Flaggio Let Me Be Like I Am (Part 3)« (Bohn)
= »Another One Of Those Ups And Downs« (Bohn)
= »Release Theme« (Bohn)
= »Theme For More Or Less Musicians (Part 3)« (Bohn)
= »Alone At Last« (Bohn)
= »Simple Rhythm (Part 2)« (Bohn)
= Originaltitel unbekannt (»Betty George«)
= »Guitarrero Come Down (Part 3)« (Bohn) Für die gründliche Recherche der Details geht an dieser Stelle ein ausdrücklicher Dank an Jooce. |
| Musik II: |
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Folgende interessante Details verbergen sich in oder hinter den einzelnen Nummern:
Seite 1:
Der das Stück einleitende Schrei stammt aus dem Hörspiel »Die Nacht der Todes-Ratte« und wird von Richard Lauffen und Donata Höffer ausgestoßen.
Das Stück wurde ursprünglich für das Einzelhörspiel »Dracula trifft Frankenstein« komponiert, das später als »Dracula
und Frankenstein, die Blutfürsten« wiederveröffentlicht wurde.
Auch dieses Stück wurde ursprünglich für das Einzelhörspiel »Dracula trifft Frankenstein« komponiert.
Das Stück wird hier nur mit der Hälfte der Originalgeschwindigkeit abgespielt.
Seite 2:
Gleich zu Beginn wird auf einen Geräuscheffekt aus der Anfangszeit der EUROPA-Hörspiele zurückgegriffen, der
beispielsweise schon bei dem Hörspiel »Das Wirtshaus im Spessart« aus dem Jahre 1966 als Einleitung Verwendung
fand.
Die einleitenden Orgelakkorde stammen ebenfalls aus den frühen EUROPA-Jahren und wurden seinerzeit für das Hörspiel
»Dracula - Jagd der Vampire« aus dem Jahre 1970 komponiert und eingespielt.
Dieses Stück wurde - wenngleich recht prominent - nie in den Hörspielfolgen der »H.G. Francis«-Reihe
eingesetzt.
Das verwendete Stöhnen stammt aus dem Hörspiel »Die tödliche Begegnung mit dem Werwolf«. Ausgestoßen wird es von
Wolfgang Draeger, allerdings bei halber Geschwindigkeit abgespielt.
Dieses Stück wurde ebenfalls nie in den Hörspielfolgen der »H.G. Francis«-Reihe eingesetzt. Für die gründliche Recherche der Details geht auch hier ein ausdrücklicher Dank an Jooce. |
| Veröffentlichung: |
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Im Jahr 1987 entschloss man sich, einzelne Folgen der »Gruselserie« neu aufzulegen. Akustisch und optisch überarbeitet erschienen insgesamt zehn MC-Folgen in der Reihe, die jetzt nur noch »Grusel« hieß, erneut auf dem Markt:
516 430.3 • Grusel (1) »Dracula« |
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Keine Wiederveröffentlichung der ursprünglichen »Gruselserie« erfuhren: Die Gründe für die Reduzierung der Folgen dürfen vielfältig gewesen sein. In Betracht kommt, dass man einzelne Folgen bereits damals in der ursprünglichen »Gruselserie« wiederveröffentlicht hatte, eventuell mangelnde Qualität einzelner Hörspiele, fehlende Urheberrechte (»Horror Pop Sounds«) oder aber die Sorge vor einer Indizierung (»Die Insel der Zombies«). |
| Anmerkung I: |
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Die »H.G. Francis«-Folgen (16) bis (18) erschienen nur noch als MC (später, wie die gesamte Serie, auch als CD). Sie tragen die Titel
515 759.5
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| Anmerkung II: |
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1981, im Produktionsjahr dieses Hörspiels, hat die Ablösung der LP durch die MC bereits begonnen. Bemerkbar macht sich dies auch an den Covern, die von nun an mehr und mehr so konzipiert sind, dass sie ohne einschneidende Veränderung sowohl für die Veröffentlichung eines LP-Covers, wie auch für die Verwendung als MC-Einleger taugen. Eine Ausnahme - auch innerhalb der »H.G. Francis«-Serie - bildet das Cover dieser Schallplatte, dessen Collage naturgemäß detaillierter für MC-Einleger und LP-Cover gestaltet werden musste als die Vorlagen für die übrigen Folgen dieser Serie, die in der Regel nur ein oder zwei zentrale Motive aufweisen. Neben kleinen Retuschierungen innerhalb des Bildes unterscheiden sich LP-Cover und MC-Einleger vor allem durch Motive in den wegfallenden Seitenbereichen. |
| weitere Produktionen: |
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Eine ähnliche Zusammenstellung mit der Hörspielmusik von Carsten Bohn erschien unter dem Titel »Die drei ??? (29) Die Original-Musik der EUROPA-Jugend-Serie« (115 929.1). |
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