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| Produktionsdaten: |
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| Personalia I: |
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Ein offenbar unbeabsichtigter Rollenwechsel ereilt die Sprecher des Kapitän Mangler: während ihm im ersten Teil Lothar Grützner seine Stimme leiht, übernimmt dies im zweiten Teil Knut Hinz. Versehentlich erscheint der Tausch insofern, als dass der Wechsel innerhalb der Geschichte keinen Sinn macht. |
| Personalia II: |
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Die Reisebegleiter (Szene in den Anden) sprechen Til Erwig und Karl-Ulrich Meves. |
| Musik I: |
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Für »Die Kinder des Käpt'n Grant 1« wurde neben Hörspielmusik von Chris J. Evans (Christopher Evans-Ironside) klassische Musik von Ernest Chausson (1855-1899) verwendet, die auf der LP
zu finden ist: Beginn der 1. Seite
Kapitän John Mangler: »Käpt'n Grant ist also in Patagonien.«
Lady Helena Glenarvan: »Kapitän Grant hat seinen Brief Gott anvertraut, und Gott hat uns Grants Rettung übertragen.«
Jacques Paganel: »Nur nicht so stürmisch, Madame, denn bei alledem muss ja noch berücksichtigt werden, dass es gar keine Patagonier gibt.«
Lord Edward Glenarvan: »Kommt, kommt, Freunde, lasst uns ein Feuer machen.«
Jacques Paganel: »Verlassen Sie sich darauf, Mylord, bald werde ich Ihnen sagen können, wo Kapitän Grant wirklich ist.«
Major Mac Nabbs: »Das Wasser steigt zu hoch, wir müssen umkehren.«
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| Musik II: |
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Die Auswahl der symphonischen Dichtung »Viviane« des französischen Komponisten Ernest Chausson stellt in Sachen EUROPA-Hörspielmusik in zweifacher Hinsicht ein Unikum dar. Zum einen verwendete man in der Regel in EUROPA-Hörspielen populäre klassische Musik und setzte diese markig ein. Chaussons Werk ist jedoch bis heute relativ unbekannt und spielt diskographisch eine durchaus untergeordnete Rolle. Bekannt sind nur sieben Einspielungen. Seltsamer ist aber noch ein anderer Umstand: Grundsätzlich griff man nämlich stets auf Musikproduktionen zurück, die im Hause Miller unter dem Alshire-, somerset- oder dem EUROPA-Label erschienen waren. Die Verwendung der Aufnahme eines fremden Labels, in diesem Fall des Labels MGM Records, ist daher eine kaum erklärbare "Einzelfallentscheidung". Man kann nur spekulieren, dass einem Verantwortlichen die Untermalung mit Chaussons Komposition so wichtig war, dass man in doppelter Hinsicht von den gewohnten Pfaden abwich. Im Zweifel wird Professor Dr. Andreas Beurmann für diesen dankenswerten Einfall verantwortlich sein. Erwähnt werden sollte auch, dass »Viviane«, deren vorliegende Einspielung aus dem Jahr 1956 stammt, erstmals im Jahre 1976 eingesetzt wurde und man fortan gern auf diese bei Hörspielen, die einen Bezug zur See / zum Wasser haben, zurückgriff (»Die Schweizer Robinson Familie«, »20 000 Meilen unter dem Meer«, »Die geheimnisvolle Insel«, »Sindbad der Seefahrer und seine abenteuerlichen Reisen« (in der Regie von Heikedine Körting), »Putzis lustige Abenteuer« (Neufassung), »Die Kinder des Käpt'n Grant«, »H.G. Francis (10) Draculas Insel, Kerker des Grauens«). Für die Identifizierung der MGM Records-Einspielung als die von EUROPA verwendete Fassung geht an dieser Stelle ein ausdrücklicher Dank an Jooce. |
| Autor: |
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Der französische Schriftsteller Jules-Gabriel Verne (1828-1905) suchte bereits während seiner Studienzeit Kontakt zur Pariser Literaturszene. Aus seiner Feder flossen in den Jahren Werke für alle möglichen Genres, bis er sich schließlich auf Abenteuer- und Reiseerzählungen spezialisierte. Seinem Glauben an die Weiterentwicklung der Technik folgend schrieb Verne zudem Science-Fiction-Geschichten. All diese Romane, welche vornehmlich für ein jüngeres und männliches Publikum konzipiert waren, brachten ihm gutes Geld und einen Ruf über die Grenzen Frankreichs hinaus ein. Die heute bekanntesten Geschichten stammen aus den 1860'er und 1870'er Jahren. Zu dem umfangreichen Werk Vernes zählen unter anderem:
Außerdem schrieb Jules Verne eine Fortsetzung des Romans »Der Schweizerische Robinson« von Johann Rudolf Wyss mit dem Titel »Das zweite Vaterland«. |
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