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| Der Ritter vom See |
| Produktionsdaten: |
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| Personalia: |
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Das Pseudonym 'Oskar Maria Sendling', das auf dem Cover für den Urheber der Hörspielfassung angegeben wird, deutet regelmäßig auf die Urheberschaft von Hella von der Osten-Sacken hin. Heikedine Körting hat darüber hinaus bestätigt, dass Hella von der Osten-Sacken hier die Bearbeiterin ist. |
| Musik I: |
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Neben Hörspielmusik noch nicht geklärter Herkunft wurde »Lanzelot - Ritter ohne Furcht und Tadel (1) Der Ritter vom See« mit Musik unterlegt, die auf den LPs
zu finden ist: Herr Gawan: »He, wo bleibt ihr denn?«
Niniane: »Mein See kann dich dann nicht mehr schützen.«
Lanzelot: »Man nennt mich DuLac, und die Fee Niniane hat mich aufgezogen.«
Lanzelot: »Na, dann könnten wir ja auch Ritter werden, Borjes und ich.«
Niniane: »Ich fürchte, mein See wird sie nicht aufhalten können.«
Lanzelot: »Stirb, Ungeheuer!« (Röcheln des Drachen)
Erzähler: »König Arthurs Hof war sein Ziel.«
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| Musik II: |
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In den späten 1960'er Jahren fügte Dave L. Miller seinem Vinylimperium ein weiteres Label hinzu: »Happy House Records«, welches in den USA und Großbritannien auf den Markt kam und auch englischsprachige Hörspiele umfasste. 1972 besann man sich in Deutschland bei Miller International auf diese Wortproduktionen und übernahm fortan viele der dort verwendeten Zwischenmusiken in zahlreiche EUROPA-Hörspiele, teilweise bis über die LP-Ära hinaus. Die von Bill Holcombe komponierten Stücke greifen nicht selten auf folkloristische oder klassische Elemente zurück. So erklingen in »Rag Doll's Adventures in Animal Land« die Melodie »Poupée valsante« von Ede Poldini (1869-1957), in »Hansel and Gretel« Melodien aus der Oper »Hänsel und Gretel« von Engelbert Humperdinck (1854-1921) und in »Treasure Island« verschiedene Variationen des traditionellen Shantys »Sailing«. Für die Recherchen und Informationen rund um das Thema »Happy House Records« geht ein achtungsvoller Dank an Jooce. |
| Anmerkung I: |
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Der Titelzusatz »Der Ritter vom See« fehlt auf dem Frontcover. Rückwärtiges Cover und Label der LP präsentieren jedoch den vollständigen Titel. |
| Anmerkung II: |
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Die Fee Niniane wird in den Artussagen teilweise auch Viviane genannt. Sie ist die Namensgeberin für jenes Orchesterwerk von Ernest Chausson (1855-1899), welches unter dem EUROPA-Label in vielen Abenteuerhörspielen als musikalische Untermalung eingesetzt wurde (»Die Schweizer Robinson Familie«, »20 000 Meilen unter dem Meer«, »Die geheimnisvolle Insel«, »Die Kinder des Käpt'n Grant«, »Sindbad der Seefahrer und seine abenteuerlichen Reisen« [in der Regie von Heikedine Körting]). |
| Autor: |
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Ein Autor ist, wie meist bei Sagen, nicht zu ermitteln. Verschiendene Legenden ranken sich um die Gestalt des Ritters Lanzelot, der Sohn des Königspaares Ban und Elaine de Bénoïc sein soll. Von seinen Eltern verlassen nimmt sich die Fee Viviane (auch: Niniane) seiner an und zieht ihn an ihrem See auf. Später soll Lanzelot dann Mitglied der Tafelrunde des Königs Artus geworden sein. All diese Ereignisse sind im 5. Jahrhundert angesiedelt. |
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