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115 602.0 |
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| Produktionsdaten: |
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Cover der Neuauflage ab 1979 |
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| Musik I: |
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Für »Die geheimnisvolle Insel« wurde neben Hörspielmusik von Chris J. Evans (Christopher Evans-Ironside) klassische Musik von Ernest Chausson (1855-1899) verwendet, die auf der LP
zu finden ist: Beginn der 1. Seite
Cyrus Smith: »Wir packen ein, was wir benötigen, und dann stechen wir in See.«
Mr. Penncroff: »Wir sind gerettet!«
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| Musik II: |
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Die Auswahl der symphonischen Dichtung »Viviane« des französischen Komponisten Ernest Chausson stellt in Sachen EUROPA-Hörspielmusik in zweifacher Hinsicht ein Unikum dar. Zum einen verwendete man in der Regel in EUROPA-Hörspielen populäre klassische Musik und setzte diese markig ein. Chaussons Werk ist jedoch bis heute relativ unbekannt und spielt diskographisch eine durchaus untergeordnete Rolle. Bekannt sind nur sieben Einspielungen. Seltsamer ist aber noch ein anderer Umstand: Grundsätzlich griff man nämlich stets auf Musikproduktionen zurück, die im Hause Miller unter dem Alshire-, somerset- oder dem EUROPA-Label erschienen waren. Die Verwendung der Aufnahme eines fremden Labels, in diesem Fall des Labels MGM Records, ist daher eine kaum erklärbare "Einzelfallentscheidung". Man kann nur spekulieren, dass einem Verantwortlichen die Untermalung mit Chaussons Komposition so wichtig war, dass man in doppelter Hinsicht von den gewohnten Pfaden abwich. Im Zweifel wird Professor Dr. Andreas Beurmann für diesen dankenswerten Einfall verantwortlich sein. Erwähnt werden sollte auch, dass »Viviane«, deren vorliegende Einspielung aus dem Jahr 1956 stammt, erstmals im Jahre 1976 eingesetzt wurde und man fortan gern auf diese bei Hörspielen, die einen Bezug zur See / zum Wasser haben, zurückgriff (»Die Schweizer Robinson Familie«, »20 000 Meilen unter dem Meer«, »Die geheimnisvolle Insel«, »Sindbad der Seefahrer und seine abenteuerlichen Reisen« (in der Regie von Heikedine Körting), »Putzis lustige Abenteuer« (Neufassung), »Die Kinder des Käpt'n Grant«, »H.G. Francis (10) Draculas Insel, Kerker des Grauens«). Für die Identifizierung der MGM Records-Einspielung als die von EUROPA verwendete Fassung geht an dieser Stelle ein ausdrücklicher Dank an Jooce. |
| Anmerkung: |
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Jules Verne nimmt in seinem dreibändigen Werk »Die geheimnisvolle Insel« nicht nur Bezug auf die Personen und Ereignisse seines Romans »20 000 Meilen unter dem Meer«, sondern auch auf »Die Kinder des Käpt'n Grant«. Aus diesem Werk werden hier der Verbrecher Ayrton und Robert Grant erwähnt. Denn es ist die von Robert Grant geführte »Duncan«, durch welche die fünf Protagonisten der vorliegenden Geschichte schließlich gerettet werden. Zeitlich gesehen gibt die Reihenfolge dieser Ereignisse jedoch keinen Sinn. |
| Curiosa I - Hellsichtigkeit Cyrus Smith zum Ersten: |
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Als zu Beginn der 2. LP-Seite Gideon Spilett, Nab und Harbert von den sich nähernden Piraten beschossen werden, berichten diese wenig später Mr. Penncroft und Cyrus Smith von den Geschehnissen am Strand. In diese Erzählung greift dann plötzlich der Ingenieur selbst mit den Worten »Da kam das Schiff. Die Piraten haben das Feuer sofort eröffnet. Harbert haben sie gleich mit dem ersten Schuss erwischt.« ein und führt die Schilderung der Ereignisse, die er selbst gar nicht miterlebt hat, fort. |
| Curiosa II - Hellsichtigkeit Cyrus Smith zum Zweiten: |
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Während der Inhaltsangabe auf der LP »20 000 Meilen unter dem Meer« folgend Kapitän Nemo im Jahre 1867 auf Professor Pierre Aronnax und seine Begleiter trifft, kennt der Ingenieur Cyrus Smith das entsprechende Buch des Professors, welches diese Begegnung wiedergibt, bereits im Jahr 1865. |
| weitere Produktionen: |
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Dies ist die Fortsetzung der Erzählung »20 000 Meilen unter dem Meer« (EUROPA LP 115 593.8). |
| Autor: |
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Der französische Schriftsteller Jules-Gabriel Verne (1828-1905) suchte bereits während seiner Studienzeit Kontakt zur Pariser Literaturszene. Aus seiner Feder flossen in den Jahren Werke für alle möglichen Genres, bis er sich schließlich auf Abenteuer- und Reiseerzählungen spezialisierte. Seinem Glauben an die Weiterentwicklung der Technik folgend schrieb Verne zudem Science-Fiction-Geschichten. All diese Romane, welche vornehmlich für ein jüngeres und männliches Publikum konzipiert waren, brachten ihm gutes Geld und einen Ruf über die Grenzen Frankreichs hinaus ein. Die heute bekanntesten Geschichten stammen aus den 1860'er und 1870'er Jahren. Zu dem umfangreichen Werk Vernes zählen unter anderem:
Außerdem schrieb Jules Verne eine Fortsetzung des Romans »Der Schweizerische Robinson« von Johann Rudolf Wyss mit dem Titel »Das zweite Vaterland«. |
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