115 429.0


Produktionsdaten:


Erscheinungsjahr

1980
Katalognummer 115 429.0
Spielzeit 16'22" / 16'19"
Label Cover EUROPA
Label LP JUGEND (gelb)
Tonträgerformat LP / MC
Cover

Friedrich Dohrmann


Seitenaufteilung:
1
Rumpelstilzchen
2
Die Bremer Stadtmusikanten




Musik:
Rumpelstilzchen

In dem Märchen wurde neben hausgemachter Hörspieluntermalung (Harfensolo) und Hörspielmusik noch unbekannter Herkunft Musik, darunter klassische Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) und Luigi Boccherini (1743-1805), verwendet, die auf den LPs


»24 bunte Kinderlieder«



E 2075

Andrea, Barbara, Lothar, Viola & der Rubino-Chor
und ein Orchester
Arrangement & Leitung: Chris Evans


»EUROPA-Wunschkonzert«



E 132

diverse Solisten, Orchester und Dirigenten


zu finden ist:




Erzähler: »Rumpelstilzchen«

»24 bunte Kinderlieder«, »Es klappert die Mühle
am rauschenden Bach« (dort: Vokalversion)



Erzähler: »Als die Sonne über die Schlosszinnen guckte, war die letzte Spule voll von glänzendem Gold, und alles Stroh war versponnen, und das Männchen verschwunden.«

»24 bunte Kinderlieder«, »Der Luftballon«
(dort: Vokalversion)



Erzähler: »Das Rädchen schnurrte und schnurrte und schnurrte, und bis zum nächsten Morgen hatte das winzige Männchen das ganze Stroh in der Kammer zu Gold versponnen und war verschwunden.«

»24 bunte Kinderlieder«, »Als unser Mops ein
Möpschen war« (dort: Vokalversion)



Erzähler: »Bis zum nächsten Morgen hatte das winzige Männchen alles bis auf's letzte Hälmchen zu Gold versponnen und war verschwunden.«

»24 bunte Kinderlieder«, »Als unser Mops ein
Möpschen war« (dort: Vokalversion)



der König: »Wir wollen Hochzeit feiern!«

»EUROPA-Wunschkonzert«, Felix Mendelssohn-
Bartholdy: »Ein Sommernachtstraum«,
»Hochzeitsmarsch«



Rumpelstilzchen: »Ich komme an drei Abenden wieder hintereinander.«

»24 bunte Kinderlieder«, »Schlaf, Kindchen,
schlaf« (dort: Vokalversion)



Erzähler: »Damit war das Männchen verschwunden.«

»24 bunte Kinderlieder«, »Schlaf, Kindchen,
schlaf« (dort: Vokalversion)



Rumpelstilzchen: »Morgen komme ich wieder und hole mir dein Kind, ha.«

»24 bunte Kinderlieder«, »Schlaf, Kindchen,
schlaf« (dort: Vokalversion)



Erzähler: »Weg war es, verschwunden ... und kam nie wieder.«

»EUROPA-Wunschkonzert«, Luigi Boccherini:
»Streichquintett in E-Dur«, 3. Satz


Die Bremer Stadtmusikanten

In dem Märchen wurde volkstümliche Musik verwendet, die auf den LPs


»Ringel, Ringel, Ringelreih' - Beliebte Kinderlieder«



E 263

Der Kinderchor Vera Schink
und eine Instrumentalgruppe


»Geräusche in Stereo (3)«



E 1047

»Ri-ra-rutsch«



E 223

Der Kinderchor Vera Schink
und eine Instrumentalgruppe


zu finden ist:




Erzähler: »Die Bremer Stadtmusikanten«

»Ringel, Ringel, Ringelreih' - Beliebte
Kinderlieder«, »Was haben wir Gänse für Kleider
an«



der Esel: »I-ah! Ich bin ein armer, alter Esel.«

»Geräusche in Stereo (3)«, »Spaßiges Fagott«



der Esel: »Ich will mich auf den Weg nach Bremen machen, i-ah, und dort Stadtmusikant werden. I-ah, i-ah.«

»Ri-ra-rutsch«, »Ri-ra-rutsch«
(dort: Vokalversion)



der Esel und der Hund: »Ich mach i-ah, und ich wau-wau. Wau-wau, i-ah, wau-wau.«

»Ri-ra-rutsch«, »Ri-ra-rutsch«
(dort: Vokalversion)



der Esel, der Hund und die Katze: »Ich mach i-ah, ich mach' wau-wau, und ich nach' miau. I-ah, wau-wau, miau!«

»Ri-ra-rutsch«, »Ri-ra-rutsch«
(dort: Vokalversion)



der Esel, der Hund die Katze und der Hahn: »Ich mach i-ah, ich mach' wau-wau, und ich nach' miau. Kikiriki! I-ah, wau-wau, miau, kikiriki!«

»Ri-ra-rutsch«, »Ri-ra-rutsch«
(dort: Vokalversion)



der Hund: »Schnell, schnell, lasst uns eilen!« (Geschrei.)

»Ringel, Ringel, Ringelreih' - Beliebte
Kinderlieder«, »Was haben wir Gänse für Kleider
an«



der Hahn: »Schlaf gut!«

»Ri-ra-rutsch«, »Ward' ein Blümchen mir
geschenket« (dort: Vokalversion)



der Räuberhauptmann: »Dann gehe ich eben selber.«

[scheinbar nicht verwendete Orchestermusik
für die Kinderlieder mit dem Knabenchor des
NDR oder dem Kinderchor Vera Schink]



der Hahn: »Und ich, ich werde nicht in der Suppe gekocht. Kikiriki!« (Geschrei.)

»Ringel, Ringel, Ringelreih' - Beliebte
Kinderlieder«, »Heißa Kathreinerle«



Erzähler: »Den vier Bremer Stadtmusikanten gefiel's aber so wohl darin, dass sie nicht wieder heraus wollten.«

»Ri-ra-rutsch«, »Als unser Mops ein Möpschen
war« (dort: Vokalversion)




Veröffentlichung:

Ein kleines Rätsel umgibt die Veröffentlichung des Märchens »Die Bremer Stadtmusikanten«. Denn dieses wurde bereits 1976 - jedoch nur auf MC, nicht als LP! - in der Serie »Sonntagsunterhaltung für kleine Noch-nicht-Leser« veröffentlicht, welche in Kooperation mit der Zeitung »Bild am Sonntag« erschien. Diese kleine Reihe umfasste drei Pappschachteln zu den Themen »Märchen«, »Wilder Westen« und »Abenteuer«, in denen sich jeweils vier entsprechende Cassetten befanden. Die Märchen aus der »Märchen«-Schachtel von 1976, die als LP erstmalig 1980 im Rahmen der »Märchenparade« erschienen, sind

• »Hänsel und Gretel«
MC 4301, später Einzelveröffentlichung als MC *4126
= »Die Märchenparade (2)«, LP 115 424.9

• »Die Bremer Stadtmusikanten«
MC 4301, später Einzelveröffentlichung als MC *4126
= »Die Märchenparade (7)«, LP 115 429.0

• »Das tapfere Schneiderlein«
MC 4302, später Einzelveröffentlichung als MC *4117
= »Die Märchenparade (3)«, LP 115 425.7

• »Schneewittchen«
MC 4303, später Einzelveröffentlichung als MC *4132
= »Die Märchenparade (1)«, LP 115 423.0

Warum es zu dieser relativ unübersichtlichen Situation von (späteren) Wiederveröffentlichungen kam, war nicht zu klären.





Anmerkung I:

Für die Rolle des Müllers in dem Märchen »Rumpelstilzchen«, gesprochen von Konrad Halver, wurde die Aufnahme für die gleichnamige Produktion in der Regie von Sieglinde Dziallas & Andreas Beurmann aus dem Jahr 1967 übernommen (»Aschenputtel«, E 215).





Anmerkung II:

Eine schwer zu klärende Frage wirft das Weißlabel der LP »Die Märchenparade (1) Schneewittchen« auf: Während in der Auslaufrille der LP das Produktionsjahr 1980 zu lesen ist, suggeriert das Weißlabel, dass die in der Regel der seriellen Produktion vorausgehende Probepressung erst am 12.01.1981 hergestellt wurde:



Weißlabel der Probepressung von 115 423.0



Pressdatum: 12.1.1981


Da die ersten zehn Folgen der »Märchenparade« den Rückcovern folgend gemeinsam erschienen, stellt sich an diesem Punkt die Frage, welches nun das exakte Erscheinungsjahr aller dieser Hörspiele ist. Obwohl die individuelle Notiz auf dem Weißlabel die durchaus zuverlässigere Information sein könnte, orientiert sich claudius-brac.de wie auch sonst üblich an der Prägung in der Auslaufrille und legt das Produktionsjahr 1980 zugrunde.





Anmerkung III:

Die Serie, die als LP und MC erschien, trug als Cassetten-Ausgabe den Titel »Die Märchenbox«.





Anmerkung IV:

Die Folgen (14) bis (20) erschienen nur noch als »Märchenbox«-MC mit den Katalognummern

515 457.0 - 515 463.4.

Präsentiert werden auf den sieben Folgen die Märchen

(14) Zwerg Nase • Der fliegende Koffer
(15) Der kleine Däumling • Der kleine Häwelmann
(16) Der Schweinehirt • Die Gänsemagd
(17) König Drosselbart • Tausendschön
(18) Von dem Fischer und seiner Frau • Die goldene Gans
(19) Der standhafte Zinnsoldat • Die drei Schweinchen
(20) Das Schlaraffenland • Goldmarie und Pechmarie





weitere Produktionen I:

»Rumpelstilzchen« erschien bereits 1967 unter der Regie von Sieglinde Dziallas & Andreas Beurmann in einer abweichenden Hörspielbearbeitung, alternativen Sprechern und anderer Musik als zweites Märchen der LP »Aschenputtel«.



»Rumpelstilzchen«



auf »Aschenputtel« (E 215)




weitere Produktionen II:

Das Märchen »Die Bremer Stadtmusikanten« erschien auch in einer von Hans Paetsch gelesenen Fassung:



»Grimms Märchen«



E 238


»Die Bremer Stadtmusikanten« erschien bereits 1966 unter der Regie von Sieglinde Dziallas & Andreas Beurmann in einer abweichenden Hörspielbearbeitung, alternativen Sprechern und anderer Musik.



»Die Bremer Stadtmusikanten«



E 204




Autor:

Die Brüder Jacob (1785-1863) und Wilhelm (1786-1859) Grimm haben sich um viele Forschungen in der deutschen Sprache und Literatur verdient gemacht. Eine ihrer ersten Arbeiten stellt dabei die Sammlung »Kinder- und Hausmärchen« dar. Dabei wurden die enthaltenen Geschichten nicht von den Brüdern erfunden, sondern zusammengetragen und bearbeitet. Band I erschien im Jahre 1812, Band II drei Jahre später. Beide Bände wurden 1819 neu herausgegeben, da viele Passagen als zu erotisch empfunden wurden. Auch wurden nun christliche Motive in die Märchen eingearbeitet. 1825 erschienen ausgewählte Geschichten der einzelnen Bände in einem gemeinsamen Buch, welches die Popularität der Gebrüder Grimm begründete. Ständige Überarbeitungen in den nächsten Auflagen folgten, auch wurden Märchen ausgetauscht. Anekdote am Rande: Nur ein kleinerer Teil der Geschichten beginnt mit der scheinbar so typischen Einleitung »Es war einmal ...«.



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