E 231

Produktionsdaten:


Erscheinungsjahr

1967
1. Katalognummer E 231
2. Katalognummer 115 014.6
Spielzeit 15'55" / 15'55"
Label Erstausgabe Kinderserie (weiß/rot)
Tonträgerformat LP
Cover

Ilsabe Halver-von Sauberzweig


Seitenaufteilung:
1
Der Rattenfänger von Hameln (Beginn) 15'55"
2
Der Rattenfänger von Hameln (Schluss) 9'51"
Die Heinzelmännchen von Köln 6'00"




Personalia:

Die Bürger der Stadt, welche zunächst den »Rattenfänger von Hameln« bejubeln und später den Verlust ihrer Kinder beklagen, sprechen Andreas Beurmann, Peter Folken und Hans-Jürgen Wehnert.

Die Kinder, welche dem »Rattenfänger von Hameln« folgen, sprechen unter anderem Florian Kühne, Regine Lamster und Wolf Schenke.





Musik I:
Der Rattenfänger von Hameln

Für das Märchen wurde neben der wohl hausgemachten Hörspieluntermalung volkstümliche Musik verwendet, die auf der LP


»Ri-ra-rutsch«



E 223

Der Kinderchor Vera Schink
und eine Instrumentalgruppe


zu finden ist:




Beginn des Märchens

»Ri-ra-rutsch« (dort: Vokalversion)



Erzähler: »Die Bürger hungerten gar sehr, und keiner wusste Rettung mehr.«

»Eine kleine Geige möcht' ich haben«
(dort: Vokalversion)



Erzähler: » ... bis hinüber in jenes Land, das Siebenbürgen wird genannt.«

»Als unser Mops ein Möpschen war«
(dort: Vokalversion)



Erzähler: »Dort lebten sie von nun an, glücklich und in Freuden, und erzählen sich noch oft die Mär:«

»Ri-ra-rutsch« (dort: Vokalversion)



Erzähler: »Alle Kinder aus dem Ort, nahm er den armen Eltern fort.«

»Eine kleine Geige möcht' ich haben«
(dort: Vokalversion)


Die Heinzelmännchen von Köln

Für das Märchen wurde ausschließlich volkstümliche Musik verwendet, die auf der LP


»Ri-ra-rutsch«



E 223

Der Kinderchor Vera Schink
und eine Instrumentalgruppe


zu finden ist:




Sprecher: »Die Heinzelmännchen von Köln«

»Ich geh' durch einen grasgrünen Wald«
(dort: Vokalversion)



Sprecher: »Ach, dass es noch wie damals wär, doch kommt die schöne Zeit nicht wieder her.«

»So geht es im Schnützelputzhäus'l«
(dort: Vokalversion)




Musik II:

Im Übrigen wurden in »Der Rattenfänger von Hameln« mehrere Lieder, die anlässlich dieser Produktion entstanden sein dürften, eingelegt:

• Klagelied der Bürger über die Ratten (im Hintergrund laufen stark verlangsamt die Lieder »Ward' ein Blümchen mir geschenket« und »Vögelein im Tannenwald«, ebenfalls von der LP E 223, »Ri-ra-rutsch« [dort: Vokalversionen])

• Auftrittslied des Rattenfängers (Flötenmelodie auf dem Synthesizer gespielt)

• Zwei Kinderlieder über den Rattenfänger (reiner Chorgesang ohne Begleitung)

• Klagelied der Bürger über die verlorenen Kinder (im Hintergrund läuft wiederum stark verlangsamt das Lied »Ward' ein Blümchen mir geschenket« von der LP E 223, »Ri-ra-rutsch« [dort: Vokalversion])





Veröffentlichung:

»Die Heinzelmännchen von Köln« wurde erneut auf den LPs »Die Sterntaler und andere Gute-Nacht-Geschichten« (E 2031) und »Der klingende Adventskalender« (E 2090) veröffentlicht.





weitere Produktionen:

»Der Rattenfänger von Hameln« erschien nochmals 1982 in der Reihe »Die Märchenparade« unter der Regie von Heikedine Körting in einer abweichenden Hörspielbearbeitung, alternativen Sprechern und anderer Musik.



»Der Rattenfänger von Hameln«



115 443.5




Autor I - Unbekannt
(»Der Rattenfänger von Hameln«):

Einen Verfasser der Erzählung des »Rattenfängers von Hameln« sucht man vergeblich. Nach dem heutigen Forschungsstand handelt es sich hierbei auch nicht um eine, sondern um ursprünglich zwei eigenständige Sagen, die erst später miteinander verknüpft wurden. Die erste Sage schildert das (nicht nachweisbare) Auftreten des Rattenfängers im Jahre 1284, die zweite Sage beschäftigt sich mit dem Verschwinden der Kinder von Hameln. Dieses Ereignis dürfte auf die seinerzeitige Auswanderung ganzer Generationen Richtung Osten zurückzuführen sein.





Autor II - August Kopisch
(»Die Heinzelmännchen von Köln«):

»Die Heinzelmännchen von Köln« ist wohl das bekannteste literarische Werk August Kopischs (1799-1853), der zunächst Maler werden wollte und ein entsprechendes Studium begann. Als er sich nach einer Verletzung der rechten Hand neu orientieren musste, wandte er sich der Schriftstellerei zu. Erst Jahre später konnte er sich wieder der Malerei widmen. Kopisch griff mit seiner Ballade über die Heinzelmännchen lediglich eine bereits bekannte Sage über die dienstbaren Hausgeister auf, deren Wirkungsort er jedoch vom Siebengebirge nach Köln verlegte.



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